Netzwerk Gender Training                          
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Das Netzwerk
 

 

Die Expertinnen des Netzwerks bieten Gender Trainings, Beratung, Forschung und Evaluationen für interessierte Gruppen, Vereine/Verbände und Institutionen in Deutschland, Europa und weltweit an. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Bildung, Sozialarbeit, Jugendhilfe, Verwaltung, Hochschule, Kirchen, Entwicklungszusammenarbeit und Gewerkschaften. Sie arbeiten bei Bedarf mit männlichen Trainern zusammen. Das Anliegen der Gender Trainerinnen ist mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau sozialer Ungleichheiten zu leisten.

Die im Netzwerk organisierten Trainerinnen und Beraterinnen tauschen sich regelmäßig über Inhalte und Methoden von Gender Trainings, Beratungs- und Evaluationskonzepten aus. Auf dieser Basis werden Instrumente von den Expertinnen in ihren vielfältigen praktischen Erfahrungsbereichen erprobt und weiterentwickelt. Im Netzwerk geht es um die Reflexion der eigenen Praxis, insbesondere auch um Erfahrungen aus verschiedenen Ländern. Dies geschieht vor dem Hintergrund der theoretischen Auseinandersetzungen über aktuelle Entwicklungen in der Frauen- und Geschlechterforschung.

Das Netzwerk versteht Gender Trainings als Beiträge zu Lernprozessen, die Einstellungs- und Verhaltensveränderungen zum Ziel haben. Diese können nur dann erreicht werden, wenn ein Gender Training eingebettet ist in langfristig angelegte Vorhaben von Organisationen. Diese stellen den Raum für Veränderungen zur Verfügung und tragen die Verantwortung für nachhaltige Wirkung.

Gender Trainings ermöglichen die Analyse von Machtverhältnissen. Sie tragen zur Aufhebung sozialer Ungleichheit bei. Sie wurden Anfang der 1990er Jahre im entwicklungspolitischen Kontext eingeführt. Zur Umsetzung der Plattform der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 haben sie auch Eingang in Institutionen von Bildung, Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Deutschland gefunden. In der Auseinandersetzung mit der politischen und wissenschaftlichen Debatte um Diversity und Intersektionalität entwickelt das Netzwerk das Konzept Gender Training weiter.

Das Netzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Gender-Trainerinnen und Gender-Beraterinnen. Es entstand 1997 im Rahmen des NRO-Frauenforums, einem Zusammenschluss von Frauen aus entwicklungs- und frauenpolitischen Nichtregierungsorganisationen. Seine Wurzeln liegen in der feministischen Forschung und in internationalen Frauenbewegungen.

Die Expertinnen des Netzwerks bieten Gender Trainings, Beratung, Forschung und Evaluationen für interessierte Gruppen, Vereine/Verbände und Institutionen in Deutschland, Europa und weltweit an. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Bildung, Sozialarbeit, Jugendhilfe, Verwaltung, Hochschule, Kirchen, Entwicklungszusammenarbeit und Gewerkschaften. Sie arbeiten bei Bedarf mit männlichen Trainern zusammen. Das Anliegen der Gender Trainerinnen ist mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Abbau sozialer Ungleichheiten zu leisten.