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Das Netzwerk ist
ein bundesweiter Zusammenschluss von Gender-Trainerinnen und Gender-Beraterinnen.
Es entstand 1997 im Rahmen des NRO-Frauenforums, einem Zusammenschluss
von Frauen aus entwicklungs- und frauenpolitischen Nichtregierungsorganisationen.
Seine Wurzeln liegen in der feministischen Forschung und internationalen
Frauenbewegungen.
Gender Trainings
ermöglichen die Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen
auf dem Hintergrund sozialer und kultureller Bedingungen. Sie wurden
Anfang der 1990er Jahre im entwicklungspolitischen Kontext eingeführt
und haben zur Umsetzung der Plattform der Weltfrauenkonferenz in
Peking 1995 auch Eingang in Institutionen von Bildung, Wirtschaft,
Politik und Verwaltung in Deutschland gefunden.
Die im Netzwerk organisierten
Trainerinnen und Beraterinnen tauschen sich regelmäßig
über Inhalte und Methoden von Gender Trainings, Beratungs-
und Evaluationskonzepten aus. Auf dieser Basis werden Instrumente
von den Expertinnen in ihren vielfältigen praktischen Erfahrungsbereichen
erprobt und weiterentwickelt. In dem Netzwerk geht es um die Reflexion
der eigenen Praxis, insbesondere auch um Erfahrungen aus verschiedenen
Ländern, auf dem Hintergrund der theoretischen Auseinandersetzungen
über aktuelle Entwicklungen in der Frauen- und Geschlechterforschung.
Die Expertinnen des
Netzwerks bieten Gender Trainings, Beratung, Forschung und Evaluationen
für interessierte Gruppen, Vereine/Verbände und Institutionen (z.B.
Bildung, Sozialarbeit, Jugendhilfe, Verwaltung, Hochschule, Kirchen,
Entwicklungszusammenarbeit, Gewerkschaften) in Deutschland, Europa
und weltweit an. Sie arbeiten in der Regel mit männlichen Trainern
zusammen.
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